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U15w1 ist Deutscher Meister!

06. Juni 2016 - Ungeschlagen haben sich die jungen Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg in der Altersstufe U15 (Jahrgang 2001 und jünger) die nationale Krone aufgesetzt. Siege über Eintracht Braunschweig (71:61) sowie im Finale die ChemCats Chemnitz (56:47) führten die Mannschaft des Trainerduos Kai Tzschentke und Kathrin Gut am Wochenende in der gut besuchten Bamberger Georgendamm-Halle nach einer fulminanten Spielzeit zum verdienten Meistertitel. Bronze ging an die TuS Lichterfelde, die in den vorangegangenen beiden Jahren triumphiert hatte.

Für den Bamberger Mädchen-Basketball war es dagegen ein historischer Moment. Nach Silber 2010 gelang diesmal der ganz große Wurf, holte die beste deutsche Mannschaft in diesem Jahr in ihrer Altersklasse Gold. ?Wir sind unglaublich stolz auf die Mädels. Sie haben sich diesen Titel mehr als verdient. Respekt und Glückwunsch zu einer tollen Saison aber auch an die Chemnitzerinnen, die wirklich unermüdlich gekämpft haben und ein starker Gegner waren. Deutscher Meister wirst du am Ende nur als Einheit, insofern möchte ich aus unserem Team keine Spielerin herausheben. Alle haben ihren Teil zu diesem fantastischen Erfolg beigetragen. Dafür gilt ihnen meinen Dank, genauso wie meiner Trainerkollegin Kathrin Gut, dem bemerkenswerten Engagement der Eltern und den Verantwortlichen. Der Titel ist eine Bestätigung für die gute und nachhaltige Arbeit im Programm. Wir freuen uns riesig?, übte sich Trainer Kai Tzschentke, was die eigene Person anging, in Bescheidenheit. Die im letzten Jahr geleistete, beharrliche Arbeit des gerade einmal 20-Jährigen ist jedoch ebenfalls nicht hoch genug zu bewerten.

Auch und gerade, weil der Fluch der guten Tat die Anspannung in den letzten Wochen und Monaten doch merklich steigen ließ. Gipfelnd in einem Finale, das trotz konstanter Bamberger Führung bis in die Schlussphase offen war. Die weniger tief besetzten Chemnitzerinnen um ihr Führungsduo Anabel Neuber-Valdez und Elea Gaba warfen auch bei ihrem dritten Gastspiel an der Regnitz binnen vier Wochen alles in die Waagschale und steckten zu keinem Zeitpunkt auf. Am Vortag hatten sie den hoch gehandelten Favoriten und Titelverteidiger aus Berlin-Lichterfelde mit einer herausragenden Vorstellung (29 Punkte von Gaba) sensationell und überraschend deutlich mit 79:58 aus dem Rennen geworfen. Im ersten Halbfinale zwischen Bamberg und der Braunschweiger Eintracht wussten indes die Gastgeberinnen vor allem in der ersten Hälfte (48:30) mit starker Verteidigung und guter Ballbewegung im Angriff zu überzeugen, ehe sie nach dem Seitenwechsel ein wenig Nerven zeigten. Angeführt von Tessa Strompen und Rebecca Lagerpusch verkürzten die Jung-Löwinnen noch einmal, letztlich aber behielt die DJK die Oberhand (71:61).

Die Neuauflage des Endspiels um die südostdeutsche und die inoffizielle süddeutsche Meisterschaft zwischen Bamberg und Chemnitz sollte also den Champion hervorbringen. Wie in den vorangegangenen Duellen entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie, in der die Nachwuchshoffnungen aus dem Leistungsprogramm von Brose Baskets und DJK Brose Bamberg insbesondere defensiv stark auftraten. Im Angriff war beiden Seiten die Nervosität anzumerken, sodass das 24:19 zur Halbzeit spannende zweite 20 Minuten verhieß. Die Tzschentke-Truppe zeigte sich nun fokussiert und diszipliniert, entschied den dritten Durchgang zu ihren Gunsten und behielt auch in den kritischen Momenten des Schlussviertels eine angesichts ihres jungen Alters beachtliche Ruhe. Die ChemCats versuchten alles, mussten aber erneut in die Rolle des zweiten Siegers einwilligen, während sich die DJK-Youngsters nach dem 56:47 jubelnd in die Arme fielen und sich von den zahlreichen Zuschauern als Deutscher U15w-Meister 2016 feiern ließen.

Für die DJK spielten: Barth (5 Punkte gegen Braunschweig/5 gegen Chemnitz), Betz (0/0), Edelmann (2/2), Förner (23/20), Kapp (0/0), Kühhorn (4/3), Landwehr (29/15), Richter (2/0), Riedel (0/0), Schor (0/0), Schwital (2/0), Siebert (4/11), Dorsch, Bogendörfer, Ennes

Foto (v.l.): Co-Trainerin Kathrin Gut, Nadja Greubel, Hanna Bogendörfer, Teresa Schwital, Eva Dorsch, Nina Kühhorn, Jasmin Schor, Anna-Louisa Riedel, Marie Kapp, Laura Ennes, Jana Barth, Ronja Richter, Julia Förner, Julia Betz, Mara Edelmann, Kim Siebert, Magdalena Landwehr, Trainer Kai Tzschentke (Foto: Ulrich Barth).

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