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DJK-News - München "klaut" DJK-Damen den Play-Off-Heimvorteil

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München "klaut" DJK-Damen den Play-Off-Heimvorteil

Was sind schon die 6000 Zuschauer nebenan in der Brose-Arena? Lautstarke und spannende Play-off-Stimmung herrschte am frühen Sonntagabend in der Graf-Stauffenberg-Halle. Vor rund 250 Zuschauern gaben die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg ihren Heimvorteil in der Dreier-Serie des Halbfinals um die Meisterschaft in der 2. Liga Südost ab. Das Team von Trainer Konstantin Hammerl unterlag der TS Jahn München mit 54:58 (20:32).

Konzentriert begannen die Bambergerinnen. Sie brachten den Gast bei seinen Offensivbemühungen in Zeitnot, durchdacht waren die Angriffe der DJK Don Bosco. Die Münchnerinnen versuchten, ihr gewohnt effizientes Spiel vor dem gegnerischen Korb aufzuziehen: passen, bis der freie Wurf gefunden ist. Die mit allen Wassern gewaschene deutsche Vorzeige-Basketballerin Anne Delafosse (164 Länderspiele) war es, die sich partout weigerte, eine mögliche Bamberger Überlegenheit anzuerkennen. Mit elf Punkten (davon drei Dreier) führte sie die TS Jahn zu einem 17:7-Vorsprung nach dem ersten Viertel. Erneut hatten es die „langen“ Bamberger Damen nicht geschafft, im Offensivrebound Akzente zu setzen. Im Ausboxen zeigten sich Anna Heise und Christina Schnoor souverän.

Der Kampfgeist der Bambergerinnen erlahmte nicht, aber Verunsicherung machte sich bei ihnen breit angesichts des abgezockten Auftretens des Gastes aus Oberbayern – immer wieder befördert von der internationalen Erfahrung einer Anne Delafosse, geborene Breitreiner. Die 34-Jährige gab auf dem Feld unangefochten den Ton an: als Passgeberin, als Vollstreckerin. Mit 28:13 führten die Münchnerinnen nach 17 Minuten. Mit 20:32 lagen die Bambergerinnen zur Halbzeit zurück. Ihr Spiel war hektischer geworden, meist erfolglose Einzelaktionen hatten einstudierte Systeme abgelöst. 18 der 28 Münchner Punkte hatte Anne Delafosse erzielt. Der einzige Bamberger Dreier bei acht Versuchen ging auf das Konto der nach einer Schulterverletzung erstmals wieder aktiven Magdalena Landwehr. Ulf Schabacker, ehemals Trainer der Bamberger Basketballerinnen, erklärte: „Die DJK muss den Ball mehr unter den Korb bringen.“

Das dritte Viertel begann unverändert: Die Münchnerinnen blieben die Ruhe selbst, auch wenn sich die Hammerl-Truppe noch so mühte (26:37, 24. Minute) und – wie von Schabacker gefordert – jetzt intensiver den Weg unter den Jahn-Korb suchte. Zwei Freiwürfe von Magdalena Landwehr drückten den Bamberger Rückstand auf unter zehn Punkte (28:37, 26.). Wer antwortete? Anne Delafosse mit dem Halbdistanzwurf zum 28:39. Der zweite Dreier von Magdalena Landwehr zum 33:39 (17.) ließ die rund 250 Zuschauer in der „Blauen“ noch lauter werden. Die Aufholjagd war gestartet. Zum 39:39 glich die Serbin Ivana Grbic 1:37 Minuten vor dem Viertelende mit zwei versenkten Freiwürfen aus. 43:44 hieß es nach 30 Minuten, die Münchner Souveränität hatte gelitten.

Nach- oder gar aufgeben wollte in den letzten zehn Minuten kein Team. Fast schon beständig wechselte die Führung, das „immer weiter“ von Anne Delafosse – nun besser kontrolliert von Ivana Grbic und Ramona Hesselbarth – konnte für alle Play-off-Spielerinnen in der Halle gelten. Und wieder nutzten die Münchnerinnen ihre Routine, sie lagen nach 36 Minuten mit 54:49 vorn – Auszeit DJK Don Bosco. Zwei Minuten vor Schluss musste Magdalena Landwehr, die sich an der rechten Wade verletzt hatte, vom Feld. Die Münchnerinnen ließen sich indes die Führung nicht mehr entreißen, alles Bamberger Anrennen blieb ohne Erfolg. Zwei Freiwürfe von DaJonee Hale, die im letzten Viertel aufdrehte, brachten 11,6 Sekunden vor dem Spielende das 51:54. Der Münchner 58:54-Sieg war nach vier Freiwurfpunkten von Anna Heise und Marie-Anne Bohn in trockenen Tüchern; auch wenn Ivana Grbic 3,2 Sekunden vor der Schlusssirene und drei Auszeiten nochmals einen Dreier versenkte.

DJK-Coach Hammerl gab sich keine Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen: „Das ist bitter. Die Münchnerinnen haben die richtigen Lehren aus ihrer Niederlage bei uns vor zwei Wochen gezogen. Aber wir geben nicht auf, am Freitag kommen wir zurück.“ Da steht um 19.30 Uhr die zweite Play-off-Partie in der Münchner Ruth-Drexel-Halle an.

DJK Don Bosco Bamberg: Grbic (17 Punkte/1 Dreier), Landwehr (15/2), Förner (8), Hale (8), Lukovic (2), Marschall (2), Waldner (2), Barth, Hesselbarth / TS Jahn München: Delafosse (22/4), Schnorr (12), Bessoir (6),Heise (6), Bohn (5), Schmidt (5/1), Molz (2) / SR: Petricevic, Filipovic / Zuschauer: 240.

Text: www.infranken.de/Fränkischer Tag

Foto: www.sportpress-bamberg.de

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